Vorgehen
Von der ersten Prüfung bis zum laufenden Betrieb.
Vier Schritte für Sie, acht Phasen in unserer Arbeit. Nach jedem Schritt haben Sie ein greifbares Ergebnis und entscheiden, wie es weitergeht — die erste Phase läuft, bevor wir miteinander sprechen. Sie können jederzeit aussteigen; das Ergebnis bleibt verwendbar, auch ohne uns.
Projektpfad · die Phasen als Linie
Reihenfolge
Warum die Reihenfolge über die Kosten entscheidet.
Die meisten Mehrkosten in Energieprojekten entstehen nicht beim Bau, sondern durch Entscheidungen, die zu früh getroffen wurden. Eine Anlagengröße ohne Lastgang, eine Netzanfrage nach der Vergabe, ein Speicher ohne Lastprofil: Jede dieser Reihenfolgen lässt sich später nur teuer korrigieren.
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01
Erst messen, dann planen
Der Lastgang steht am Anfang, nicht das Produkt.
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02
Früh fragen, was das Netz erlaubt
Die Auskunft des Netzbetreibers begrenzt alles Weitere.
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03
Varianten rechnen, dann entscheiden
Zwei bis drei Varianten, gegeneinander gerechnet, statt einer Empfehlung.
Phase 01 · vor dem ersten Kontakt
Das erste Gespräch beginnt nicht bei null.
GFG Energy arbeitet mit einem eigenen System, in dem Standorte schon vor dem ersten Kontakt eingeordnet werden: Flächen werden aus Kartendaten erfasst, eine grobe Abschätzung des Potenzials und eine erste Bewertungsstufe liegen vor. Deshalb reden wir im Erstgespräch nicht über Allgemeinplätze, sondern über Ihren Standort.
Diese Vorabeinschätzung ersetzt keine Analyse. Sie beruht auf Kartendaten, nicht auf Ihrem Lastgang — belastbar wird es in Phase 03.
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00
Flächen erfasst
Dach- und Freiflächen werden aus Kartendaten abgegriffen und grob bewertet.
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01
Potenzial abgeschätzt
Eine erste Größenordnung, was an diesem Standort möglich wäre.
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02
Eingeordnet
Eine Bewertungsstufe zeigt, wie aussichtsreich ein Standort auf den ersten Blick ist.
Ablauf
Die vier Schritte in acht Phasen.
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01Schritt 1 · Standort prüfen
Standortbewertung im System
Der Ablauf beginnt, bevor Sie uns kennen. Flächen werden aus Kartendaten erfasst, grob bewertet und mit einer ersten Abschätzung des Potenzials versehen. Wenn wir auf Sie zukommen, wissen wir bereits, worüber wir sprechen.
Was Sie bekommen- Erfasste Dach- und Freiflächen
- Grobe Größenordnung zum Potenzial
- Bewertungsstufe des Standorts
Was wir dafür brauchen- Nichts. Die Einordnung entsteht ohne Ihr Zutun.
Eine Einschätzung aus Kartendaten, keine Planungsgrundlage. Belastbar wird sie in Phase 03.
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02Schritt 1 · Standort prüfen
Erstgespräch
Wir legen offen, was wir zu Ihrem Standort sehen, und hören zu: Was wird verbraucht, was ist geplant, was drückt gerade? Danach wissen Sie, welche Fragen zuerst beantwortet werden müssen.
Was Sie bekommen- Unsere Vorabeinschätzung zu Ihrem Standort
- Einordnung der Ausgangslage
- Vorschlag für die nächsten Schritte, schriftlich
Was wir dafür brauchen- Rund 30 Minuten. Vorbereitung ist nicht nötig.
Kein Termin, in dem wir bei null anfangen — die Grundlage liegt auf dem Tisch.
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03Schritt 1 · Standort prüfen
Standortanalyse mit Ihren Daten
Jetzt kommen die Daten dazu, die nur Sie haben: Lastgang, Statik, Bestandsunterlagen. Erst damit zeigt sich, welche Anlagengröße wirklich sinnvoll ist und wo der Eigenverbrauch liegt.
Was Sie bekommen- Auswertung des Lastgangs
- Belastbare Bewertung der Flächen
- Einschätzung zur Netzsituation
- Potenzialaussage je Standort
Was wir dafür brauchen- Lastgang in 15-Minuten-Werten
- Dachpläne oder Luftbild
- Angaben zur Statik, wenn vorhanden
Der Lastgang lässt sich beim Messstellenbetreiber anfordern. Wir sagen, wie.
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04Schritt 2 · Konzept und Vorplanung
Technische Vorplanung
Aus der Analyse wird ein Anlagenkonzept: Belegung, Ausrichtung, Wechselrichterkonzept, Einbindung in die bestehende Elektrik, Aufstellorte für Speicher und Ladepunkte.
Was Sie bekommen- Anlagenkonzept mit Varianten
- Belegungsplan
- Schnittstellen zur bestehenden Anlage
Was wir dafür brauchen- Schaltpläne oder Bestandsunterlagen
- Zugang für eine Begehung
Die Vorplanung ist die Grundlage für belastbare Angebote — nicht umgekehrt.
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05Schritt 2 · Konzept und Vorplanung
Netz und Genehmigung
Anschlussbegehren stellen, Rückmeldung des Netzbetreibers einholen und einordnen, Genehmigungsfragen klären. Was hier herauskommt, bestimmt Größe und Zeitplan.
Was Sie bekommen- Anschlussbegehren
- Einordnung der Rückmeldung
- Übersicht offener Genehmigungsfragen
Was wir dafür brauchen- Vollmacht für die Abstimmung mit dem Netzbetreiber
Die Fristen liegen beim Netzbetreiber. Früh stellen ist der einzige Hebel.
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06Schritt 2 · Konzept und Vorplanung
Wirtschaftlichkeit und Struktur
Die Varianten werden gerechnet: Eigenverbrauch, Lastspitzen, Einspeisung, Betriebskosten — und was mit dem Rest des Bezugs geschieht, der nicht vom Dach kommt. Parallel wird geklärt, welche Projektstruktur zum Unternehmen passt.
Was Sie bekommen- Wirtschaftlichkeitsbetrachtung je Variante
- Vorschlag zur Projektstruktur
- Grundlage für Gespräche mit Finanzierungspartnern
Was wir dafür brauchen- Liefervertrag und Preisbestandteile
- Unternehmensziele zur Investition
Wir rechnen Varianten, keine Versprechen. Ein negatives Ergebnis ist auch ein Ergebnis.
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07Schritt 3 · Umsetzung
Umsetzung
Ausschreibung, Vergleich der Angebote, Vergabe, Begleitung der Ausführung bis zur Inbetriebnahme. Die Fachfirmen wählen Sie aus, wir bereiten die Entscheidung vor und verantworten die Schnittstellen zwischen Dach, Elektrik und Netzanschluss.
Was Sie bekommen- Ausschreibungsunterlagen
- Angebotsvergleich auf einer Grundlage
- Begleitung bis zur Inbetriebnahme
Was wir dafür brauchen- Entscheidung über Variante und Struktur
Angebote werden vergleichbar, weil die Grundlage vorher feststeht.
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08Schritt 4 · Betrieb und Optimierung
Betrieb
Nach der Inbetriebnahme zählt, ob die Anlage das tut, was gerechnet wurde: Monitoring, Nachsteuerung der Betriebsweise, und wo sinnvoll die Vermarktung — aber nur auf den Teilen, die der Betrieb nicht braucht.
Was Sie bekommen- Monitoring-Konzept
- Abgleich Soll und Ist
- Vorschläge zur Optimierung
Was wir dafür brauchen- Zugang zu den Betriebsdaten
Ein Speicher, der falsch fährt, kostet Geld, ohne dass es auffällt.
Grundsatz
Der Ablauf beginnt, bevor Sie uns kennen. Und jede Phase endet mit einer Entscheidung.
Deshalb steht am Ende jeder Phase ein Ergebnis, das für sich steht.
Was am Ende in Ihrer Hand liegt
Unterlagen, mit denen weitergearbeitet werden kann.
Alle Ergebnisse sind so aufbereitet, dass Ihre Planer, Installateure oder Finanzierungspartner damit arbeiten können — auch wenn Sie die nächste Phase nicht mit uns gehen.
| Unterlage | Aus welcher Phase | Wofür |
|---|---|---|
| 01Standorteinschätzung | Phase 01 | Gesprächsgrundlage, noch vor dem ersten Termin |
| 02Analysebericht | Phase 03 | Grundlage für jede weitere Entscheidung |
| 03Anlagenkonzept mit Varianten | Phase 04 | Ausschreibung und Angebotsvergleich |
| 04Anschlussbegehren und Rückmeldung | Phase 05 | Verbindlicher Rahmen für Größe und Zeitplan |
| 05Wirtschaftlichkeitsbetrachtung | Phase 06 | Investitionsentscheidung, Gespräche mit Banken |
| 06Ausschreibungsunterlagen | Phase 07 | Vergabe an Fachfirmen |
| 07Monitoring-Konzept | Phase 08 | Betrieb und Nachsteuerung |
Häufige Fragen
Was zum Ablauf oft gefragt wird.
01 Können wir mitten im Ablauf einsteigen?
Ja. Wenn Analyse oder Vorplanung schon vorliegen, prüfen wir, ob sie tragfähig sind, und setzen darauf auf. Fehlt eine Grundlage, sagen wir das, bevor darauf aufgebaut wird.
02 Wie lange dauert der ganze Ablauf?
Das hängt an drei Dingen: wie schnell Lastgang und Pläne vorliegen, wie lange der Netzbetreiber für seine Rückmeldung braucht und wie schnell intern entschieden wird. Die ersten beiden Phasen sind meist die schnellsten, die Netzfrage ist die unberechenbarste.
03 Übernehmen Sie auch die Bauleitung?
Wir begleiten die Umsetzung und behalten die Schnittstellen im Blick. Die Ausführung und die bauleitenden Pflichten liegen bei den beauftragten Fachfirmen.
Standort-Check
Was ist an Ihrem Standort möglich?
In einem dreißigminütigen Erstgespräch bekommen Sie eine erste Einschätzung, welche Kombination aus Photovoltaik, Großspeicher und Ladeinfrastruktur Ihren Standort entlasten kann. Geprüft und gerechnet wird danach — mit Ihrem Lastgang und der Auskunft des Netzbetreibers.
- Dreißig Minuten, ohne Vorbereitung, unverbindlich
- Flächen- und Netzpotenzial: was technisch möglich ist
- Finanzierungsoption: wie das Projekt ohne Ihr Budget läuft
Hilfreich, aber kein Muss
- Lastgang oder Jahresverbrauch
- Dachpläne oder Luftbild
- Letzte Stromrechnung
- Geplante Vorhaben am Standort
Liegt nichts davon vor, ist das kein Hindernis. Der Lastgang lässt sich beim Messstellenbetreiber anfordern — wir sagen im Gespräch, wie.